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St. Pauli und der Totenkopf

St. Pauli: ein Totenkopf als Statement und Fan-Identifikation

Kaum ein Logo eines Fußballvereins ist so bekannt wie der St. Pauli Totenkopf. Nicht nur die eingefleischten Fans, sondern linke und linksbekennende Gruppierungen tragen die Shirts und identifizieren sich mit dem Statement der Hamburger Traditionsmannschaft. Warum ein Totenkopf - was hat es mit dem Logo auf sich?

St. Pauli Fans gehören stimmungstechnisch zu den Besten und Bekanntesten in ganz Deutschland. Links eingeordnet und in der Punkszene verwurzelt, sind die Fans für ihre Stadiongesänge und Choreographien bei den Heim- und Auswärtsspielen ihres Teams bekannt. Gleiche Bekanntheit erzielte der Totenkopf, der auf Flaggen, Shirts und anderen Merchandise Artikeln gedruckt ganz gewiss zur Beliebtheit beitrug. Abgrenzung vom Mainstream, ein Fokus auf das Piratentum und ein Bekenntnis zum alternativen Lebensstil gehen mit dem Logo einher.

Tradition und Individualität - der Totenkopf unterm Millerntor

Ursprünglich als Signum der Piraten, hat es der St. Pauli Totenkopf von den Schiffen bis zum Millerntor, der Homebase des Vereins geschafft. Totenschädel stammen aus der Zeit des Barock und wurden vor allem von Seeräubern genutzt. Die Symbolik ist eindeutig: der Totenkopf soll Angst und Schrecken verbreiten. So ist es nicht ungewöhnlich, dass dieses Motiv im Verlauf der Geschichte seinen Weg von der See aufs Festland ebnete. Das Militär bediente sich bis in die 1980er Jahre der Symbolik. Totenköpfe ziehen den Blick auf sich, schrecken ab und sind gleichzeitig ein Identifikationsmerkmal für Menschen, die auffallen und sich vom Mainstream abheben wollen. Eher aus Zufall gelangte der Totenkopf ins Stadion des FC St. Pauli und wurde zum Markenzeichen am Millerntor. Der alternative Punk und bekennende St. Pauli Fan "Doc Mabuse" stand in den 80er Jahren mit einer Totenkopffahne am Millerntor und schwenkte diese, als sein favorisierter Verein spielte. Die einfache, an einem Besenstiel befestigte Fahne inspirierte andere Fans und so dauerte es nicht lange, bis immer mehr "St. Paulis" mit Totenkopf-Flaggen ins Stadion kamen. Vom Zufall bis zum Kult-Logo verging noch ein wenig Zeit, in der die Menge an Totenköpfen auf Fahnen und auf den Fanshirts zunahmen. Nach der Grundidee von Doc Mabuse entwickelte Steph Braun das heutige Logo von St. Pauli. Alle Rechte der Urheberschaft liegen bei ihm, wodurch der Totenkopf in dieser Form nicht kopiert, anderweitig verwendet oder zweckentfremdet werden darf. Dennoch ist genau dieser Totenschädel mehr als ein Motiv für St. Pauli Fanartikel. In Hiphop-Videos, in Kinofilmen und im Kampf gegen die Kommerzialisierung hat sich die schwarze Flagge mit dem weißen Totenkopfmotiv etabliert. St. Pauli und seine Fans lehnen den Mainstream ab und wollen das Alternativviertel in Hamburg erhalten. Auch für diese Kampagne ist die Flagge mit dem weißen Totenkopf ein Symbol, das zeigt: "Wir schauen nicht nur auf die Finanzen, sondern auf unsere Fans und unseren Lebensraum - das alternative Viertel am Hamburger Millerntor."

Ob FC St. Pauli Fan, Symphatisant, Punk oder Linksgerichteter: der Totenkopf ist ein Statement. Von der ersten Totenkopfflagge vor mehr als 30 Jahren bis heute hat sich an der Einstellung der Bewohner am Millerntor wenig geändert. Hamburg wehrt sich gegen die voranschreitende Kommerzialisierung und zeigt Flagge - natürlich mit dem St. Pauli Totenkopf, der sich auch außerhalb der Stadtgrenzen als Symbol für das Alternative und den Kampf gegen Rechts und gegen Kommerz durchgesetzt hat. Wer die Kampagne unterstützen und Flagge zeigen möchte, findet im Merchandise des Clubs für jeden Geschmack die passende Kleidung, eine Fahne, einen Wimpel und andere kleine individuelle Dinge.

Fazit - Der Totenkopf, nicht nur für Hamburger Piraten

Anders sein und anders Denken ist heute so wichtig wie eh und je. Der Hamburger Fußballverein St. Pauli bekennt Flagge und spricht sich offen gegen das Voranschreiten der Kommerzialisierung und die Luxurisierung von Szenevierteln aus. Jeder kann die Kampagne unterstützen und dabei seinen ganz eigenen Stil pflegen. Der St. Pauli Totenkopf verbindet die traditionelle Piraterie mit einer Lebenseinstellung, die bereits ohne Worte zum Statement wird und über Hamburgs Grenzen hinaus bekannt ist. Kein anderes Motiv passt so gut zum Millerntor und den Fans des Teams, das von Anfang an Kante gezeigt und sich für den Erhalt der Vielfalt in Hamburg eingesetzt hat.

Tags: St. Pauli

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