Metallica - Through The Never

Der neue Metallica-Film "Through The Never" läuft bereits in den Kinos. Die Meinung über den Film gehen dabei stark auseinander. Wir wollten uns selbst ein Bild machen und haben unsere Azubine Line ins Kino geschickt. Als Metallica-Fan war sie darüber alles andere als traurig und hat uns danach erzählt, wie sie den Film fand.

RNS: Hi, Line, Du warst am Wochenende im neuen Metallica-Film „Through the Never“. Wie hat er Dir denn gefallen?

Line: Eigentlich ganz gut soweit. Ich bin großer Metallica-Fan und könnte mir entsprechend stundenlang die Jungs auf der Bühne anschauen. Allerdings glaube ich, dass der Film bei Leuten, die nicht absolute Fans sind, vielleicht nicht so gut ankommt und teilweise vielleicht etwas langatmig und verwirrend sein könnte.

RNS: Warum? Kannst Du uns kurz erzählen, worum es geht?

Line: Generell würde ich „Though the Never“ als Konzertfilm bezeichnen. Im Zentrum des Film steht ein Konzert der Band, das mit besonderen Special Effekts und Showeinlagen ausgestattet ist. Der Rest der Handlung baut sich um dieses Konzert herum auf.

Während die Jungs auf der Bühne stehen, bekommt Trip, gespielt von dem großartigen Dane DeHaan, den Auftrag, eine Tasche für die Band zu besorgen, die dringend gebraucht wird. Man muss wissen, dass Trip totaler Metallica-Fan ist und völlig aus dem Häuschen war, weil er für das Konzert einen Job hinter der Bühne bekommen hatte. Entsprechend enttäuscht ist er, als er zum Start des Konzertes durch die halbe Stadt geschickt wird, um die Tasche zu holen. Ab dann geht eigentlich alles nur noch schief. Während auf der Bühne nach und nach die Technik versagt, bis die Jung zum Schluss praktisch ohne Special Effekts auf der Bühne stehen und tatsächlich einfach nur Musik machen, spitzt sich für Trip die Situation auf der Straße zunehmend zu. Er wird von einer unheimlichen Gestalt verfolgt, die versucht ihn umzubringen und gerät auch noch zwischen die Fronten bei einer Straßenschlacht zwischen Demonstranten und der Polizei.

RNS: Das klingt spannend. Was hat Dir gut gefallen und was eher nicht?

Line: Das Konzert und die Effekte fand ich großartig. Bei der Songauswahl waren natürlich die alten Klassiker „Nothing Else Matters“, „Enter Sandman“ und „Master Of Puppets“ dabei, sodass ich da schonmal sehr glücklich war. Begleitet von einer gigantischen Pyro und einer beeindruckenden Lasershow gibt es dann auch noch Elemente wie einen riesigen elektrischen Stuhl und eine überdimensionale Toilette auf der Bühne. Alles in allem ballerts da ganz schön.

Nicht so gut fand ich die Story, die meiner Meinung nach etwas flach gehalten wird. Die Unterbrechungen habe ich teilweise als störend empfunden. Da hätte ich lieber gerne weiter das Konzert gesehen.

RNS: Und Dein Fazit?

Line: Alles in allem ein gelungener Konzert-Film. Ein MUSS für jeden Metallica-Fan, aber auch für Nicht-Fans absolut sehenswert!

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