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Das Millerntorstadion auf St. Pauli - Heimstadion des FC St. Pauli

Das Millerntorstadion auf St. Pauli - Heimstadion des FC St. Pauli

Ein Stadion mit langer Geschichte

Das Millerntorstadion auf St. Pauli blickt als Heimstadion des FC St. Pauli auf eine lange Geschichte zurück. Bereits nach dem Ersten Weltkrieg wurde an dem Platz des heutigen Stadions auf Ascheplätzen Fußball gespielt. Das heute Stadion wurde im Jahre 1963 erbaut. Zwischen 1970 und 1998 war es unter dem Namen Wilhelm-Koch-Stadion bekannt. An der Erbauung des Stadions haben die Fans einen großen Anteil. In den 1950er Jahren haben sie beim Aufbau mitgeholfen. Seit seiner Eröffnung ist das Stadion quasi das Wohnzimmer der St. Pauli Fans.

Stadion wurde mehrfach renoviert

Nach einer kleineren Renovierung im Jahre 1988 wurde das Stadion zwischen 2006 und 2015 aufwendig umgebaut. Die Kosten betrugen 62 Mio. EUR. Das nunmehr sehr moderne Millerntorstadion auf St. Pauli hat 29.546 Plätze. Gespielt wird auf Naturrasen. In dem Stadion werden alle Heimspiele des FC St. Pauli ausgetragen. Hin und wieder erfolgt eine Vermietung für andere Veranstaltungen. So wurde im Jahre 1996 der Kampf der Box-WM im Halbschwergewicht zwischen Dariusz Michalczewski und Graciano Rocchigiani in dem Stadion ausgetragen. Zwischen 2005 und 2014 sowie im Jahre 2016 fand einmal im Jahr der "Tag der Legenden" statt. Dabei handelt es sich um ein Freundschaftsspiel, bei denen jeweils ein Team aus ehemaligen Hamburger Spielern und deutschen Bundesliga- und Nationalspielern aufeinander. Aufgrund der hohen Sicherheitsmaßnahmen, die für die Ausrichtung des Spiels erforderlich sind, wurde im Jahre 2017 die Einstellung der Veranstaltung beschlossen.

Lage und Besonderheit des Namens

Das ehemalige Stadttor von Hamburg ist auch als Millerntor bekannt. Das Stadion liegt in unmittelbarer Nähe dieses ehemaligen Stadttors und bekam im Jahre 2006 diesen Namen. Zuvor hieß es unter anderem Wilhelm-Koch-Stadion. Die Benennung erfolgte nach einem ehemaligen Präsidenten. Nachdem es nach dessen Tod Unstimmigkeiten mit den Erben gab, erfolgte die Umbenennung mit großer Zustimmung der Vereinsmitglieder. Diese beschlossen weiterhin, den Namen nicht zum Zwecke der Werbung zu nutzen und ihn auch nicht zu verkaufen. Somit genießt der Name einen besonderen Schutz, der auch für die Zukunft gilt.

Das Stadion liegt sehr prominent im Herzen eines der berühmtesten Hamburger Stadtteile. Sankt Pauli hat sich nicht nur durch die Vergnügungsmeile entlang der Reeperbahn und durch seine Nähe zum Hafen und zu den Landungsbrücken einen Namen gemacht. Das Stadion liegt direkt neben dem Bunker an der U-Bahn-Station Feldstraße und wird von den Straßen Neuer Kamp und von der Budapester Straße eingerahmt. Somit ist das Stadion sehr gut erreichbar. Aus allen Hamburger Stadtteilen ist die Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. Dies ist auch empfehlenswert, da es in der Nähe nur wenige Parkplätze gibt.

Kleidungsvorschriften und Skandieren von Parolen

Besucher des Stadions müssen sich an gewisse Regeln halten. Andernfalls droht ein Platzverweis. Regeln gelten auch in anderen Stadien, doch im Millerntor-Stadion gab es erstmal ein Verbot zum Skandiere von faschistischen oder rassistischen Parolen. Mittlerweile wurde dieses Verbot auch in anderen deutschen Stadien ausgesprochen, doch das Millerntor-Stadion in St.Pauli war quasi Vorbild. Um diesen positiven Trend noch zu verschärfen, wurde das Tragen von Kleidung untersagt, die von der Marke Thor Steinar produziert und ausgeliefert wird.

Tierfreundliches Stadion

Diese Auszeichnung bekam das Millerntor-Stadion vom Tierschutzverein PETA. Hierbei geht es um die Imbissangebote, die Fans während des Spiels kaufen können. Darunter sind eine Vielzahl an Angeboten ohne tierische Zutaten. So können auch Vegetarier, Veganer und alle, die Wert auf eine gesunde Ernährung liegen, von dem Imbissangebot profitieren. Dieses unterscheidet sich von anderen Angeboten dahingehend, dass oftmals nur tierische Produkte wie die klassische Grillwurst vor Ort zubereitet werden. Brezel oder Pommes Frites sind in vielen Stadien die einzigen Angebote für Gäste, die keine tierischen Produkte zu sich nehmen möchten. Die Gastronomie des Millerntor Stadions geht andere Wege und hat sich damit weit über die Grenzen der Hansestadt hinaus einen Namen gemacht.

Einzigartige Atmosphäre durch die Stimmung der Fans

Die einzigartige Atmosphäre macht das Stadion zu etwas Besonderem. Die Heimspiele werden mit einer Hymne von AC/DC eröffnet. Der Song "Hells Bells" sorgt schon vor dem Anpfiff dafür, dass die Fans von ihren Plätzen aufspringen und sofort in Feierlaune kommen. Dies ändert sich auch dann nicht, wenn der FC St- Pauli in Bezug auf die Tore in den Rückstand gerät. Besucher, aber auch die Fans, die mit der gegnerischen Mannschaft mitgereist sind, erleben eine einzigartige Stimmung, wie sie oftmals nicht einmal in größeren Stadien wie dem Berliner Olympiastadion, der Münchener Mercedes Benz Arena oder dem Signal Iduna Park in Dortmund erreicht wird. So wird Fußball auch dann zu einem Erlebnis, wenn die heimische Mannschaft als Verlierer vom Platz gehen muss.

Tags: St. Pauli

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