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Der FC St. Pauli und der legendäre Stadtteil

Der FC St. Pauli und der legendäre Stadtteil

Der FC St. Pauli von 1910 e.V., wie die vollständige Bezeichnung des Klubs gemäß Statuten lautet, ist ein in Hamburg ansässiger Sportverein. Das Gründungsdatum wird mit 15. Mai 1910 definiert. Die Farben des Vereins sind Braun und Weiß. Damit hat sich im bekannten Hamburger Stadtteil, der über die Grenzen hinaus durch seine Flaniermeile und seine touristischen Attraktionen bekannt ist, einen Namen gemacht und gilt als Gegenpol zum traditionsreichen Hamburger Fußballverein HSV.

Der Verein verfügt über 19 Abteilungen, wobei unterschiedliche sportliche Disziplinen des Leistungs- aber auch des Breitensports vorkommen. Am meisten Mitglieder und nicht nur deswegen auch am bekanntesten, ist die Fußballabteilung. Immerhin spielt diese Mannschaft in der zweiten Bundesliga. Die Spielstätte für Heimturniere befindet sich auf dem Heiligengeistfeld in unmittelbarer Nähe zur Reeperbahn und wird als Millerntor Stadion bezeichnet. Nicht zuletzt aus diesem Grund lautet eine umgangssprachliche Bezeichnung für die Hamburger Spieler einfach Kiezkicker.

Im berühmten St. Pauli, dem Stadtteil mit dem höchsten Bekanntheitsgrad wurde schon lange vor der Vereinsgründung Fußball gespielt. Bereits im 19. Jahrhundert gab es Punktespiele des Hamburg Altonaer Fußballbundes, der ins Nachbarstadion auswich, weil ihm die eigene Spielstätte zu klein war. 1906 gründeten dann die Mitglieder des Hamburg St. Pauli TV 1862 eine Spielabteilung, um das Fußballspiel offensiver und professioneller zu betreiben. In der darauf folgenden Saison fanden 11 Freundschaftsspiele statt, wobei es dabei vor allem um Revierderbys mit Mannschaften aus anderen Stadtteilen ging. Sieben davon konnte der FC St. Pauli für sich entscheiden, worauf im darauf folgenden Jahr eine zweite Mannschaft gegründet wurde. Diese sollte ebenso wie die Turniermannschaft hauptsächlich Freundschaftsspiele austragen, wobei bei beiden Teams nach einer Saison die Bilanz gleichmäßig ausfiel,

Im Herbst 1909 wurde St. Pauli in den Norddeutschen Fußballverband aufgenommen und konnte sich dort mit anderen Mannschaften messen. Der Aufstieg des Teams aus dem Vergnügungsviertel von St. Pauli war damit in die Wege geleitet und fand nach 1945 einen vorläufigen Höhepunkt. Grund genug war ein sogenanntes Wunderteam, rund um Karl Miller, der noch aus seiner Spielzeit beim Dresdner SC bekannt war. Nach dem Kriegsende kamen er und weitere Spieler wie Walter Dzur und Heinz Hempel, aber auch Heiner Schaffer in die Hansestadt und wurden dort zu echten Leitfiguren. Hempel wurde später sogar Trainer des FC St. Pauli. In diesen Zeiten verstärkte sich die Rivalität, die sportlich ausgetragen wurde, zwischen dem HSV und dem St, Pauli deutlich. Immerhin stammte der HSV aus dem feinen Stadtteil Rothenbaum, was einen kulturellen, aber auch Gesellschaften Unterschied machte.

Die 2000er Jahre waren geprägt vom neuen Stadionbau des Millerntors, der am 13. Juli 2006 in die Wege geleitet wurde. Schritt für Schritt wurde die Spielstätte in und für St. Pauli modernisiert und auch ausgebaut. Insgesamt sollte es ca. 27000 begeisterten Fans und Zusehern Platz bieten. Im Juli 2015 konnten die Arbeiten abgeschlossen werden, womit auch seither zu den Spielen der Hamburger Jungs insgesamt 29 546 Zuschauer Platz finden.

So unbedeutend dieser Hamburger Regionalligist auch für die deutsche Bundesliga sein mag, hat er doch als erster deutscher Profifußballverein eine internationale und langfristig ausgelegte Kooperation gestartet. Als Partner wurde der britische Premier League Verein Stoke City auserkoren. Die Zusammenarbeit erstreckt sich vor allem in den Bereichen Sport, also Trainercoaching und Nachwuchsförderung, aber auch das Scouting und die Vermarktung bzw. das Merchandising. Somit gewährleistet der FC Pauli auch abseits des Rasens, dass die nordische Metropole fußballtechnisch im Gespräch bleibt.

Tags: St. Pauli

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