...von Fans für Fans? Ein bisschen bekloppt...

Rene beim Freibad-Fotoshooting!
Rene beim Freibad-Fotoshooting!

... muss man schon sein, wenn man Rock N Shop macht! Hier ein kurzer Beweis:

Nach dem Aufstieg des FC St. Pauli im Mai 2010, der nicht nur Hamburg auf einer braun-weißen Freuden-Welle surfen ließ und uns nebenbei die meisten Bestellungen innerhalb eines Monats ever bescherten, startete Anfang Juni ja das Rock Am Ring bzw. parallel das Rock Im Park Festival - einmal mit seinem 25 jährigen Jubiläum und einmal mit dem 15 jährigen Jubiläum.

Wie schon im letzten Jahr hatten wir eine tolle Kooperation mit den Shirtverkäufern vor Ort, die besagt, dass wir den exklusiven Online-Verkauf übernehmen. Und dazu gibt es eine lustige Geschichte, wie wir die Ware von den Festivals zu uns nach Hamburg bekommen. Natürlich enthalten wir sie euch nicht vor:

Am Montag und Dienstag hatte ich (Rene) geschäftlich in Leipzig zu tun und machte mich anschließend nach ziemlich kurzen Nächten (das zum Thema geschäftlich) am Mittwochmorgen auf, um zum Rock Im Park nach Nürnberg zu fahren. Carsten fuhr parallel mit seinem Gespann (Audi meets Wohnwagen) in Richtung Eifel. Ziel war es, die Online-Bestände der Ware zu übernehmen. Um pünktlich am Nürburgring anzukommen, war für Carsten bereits um 4 Uhr Abfahrt - wer Carsten kennt, weiß, dass er selbst von 7 Uhr nicht begeistert gewesen wäre! Aber "von Fans für Fans" - nützt halt alles nichts!

Während Carsten bereits gegen 14 Uhr die vorher abgestimmte Ware übernommen hat, brauchte ich deutlich länger, weil es kleine Probleme bzgl. der Motive gab.
Die Frage, warum die Ware nicht zum Lager kommt, sondern das Lager in diesem Fall zur Ware, ist natürlich berechtigt. Hintergrund ist, dass die Festivalware nicht erst zentral nach der Produktion zwischengelagert wird, sondern von den Produzenten direkt auf das jeweilige Festival-Gelände geschafft wird. Entsprechend besteht nicht die Möglichkeit, vorher Ware nach Hamburg zu ordern - trotzdem muss die Ware am Montag verfügbar sein, um die Shirts auch schnellstmöglich ausliefern zu können. Also kommt das Lager zur Ware. Von Fans für Fans!

Nach 2-3 Stunden war dann auch ich im Besitz der Ware und machte mich auf, das Festival-Gelände zu verlassen und zwar in Richtung irgendeines Industriegebietes! Warum das? Ganz einfach - um Ware im Internet anbieten zu können, braucht man in erster Linie gute Bilder - ganz logisch und wenn die Ware von den Produzenten direkt aufs Festival-Gelände geliefert wird, gibt es auch keine Möglichkeit vorher Bilder zu machen. Ich fuhr also in das Industriegebiet, um eine ruhige Ecke zu finden und die Ware zu fotografieren. Mit jeweils einem Schaufenster-Puppen Torso männlich/ weiblich und einer Kamera ging es los. 30 Bilder gleich ca. 60 Minuten Arbeit und zwar direkt vor dem Zentrallager einer Textilhandelskette - und prompt taucht der "Wachschutz" in Form einer in knallrot gekleideten Chefsekretärin auf, die fragt, was ich da so mache. Die Frage lasse ich sie ganz einfach selbst beantworten - fotografieren halt! Ihr Chef hätte sie geschickt, nach dem Rechten zu sehen, ich hätte die Ware ja gerade im Zentrallager geklaut haben können (sick!). Sie hatte diese These kaum zu Ende gebracht und ich hatte kaum meinen mitleidigen Dackelblick aufgesetzt, da intervenierte sie selbst mit der Aussage "Naja, dann würden Sie wohl kaum die Fotos direkt vor unseren Augen machen!" Richtig, würde ich beides nicht machen, weder einbrechen noch im Anschluss Fotos machen. Charmant verabschiedete sich die Dame und ich konnte kurz zu Ende arbeiten. Als alle Shirts geknipst waren, konnte ich auf Grund der sehr guten UMTS Verbindung - daher Industriegebiet in einer Metropole - die Bilder in Windeseile zu unserem Foto-Produktions-Partner W&Co, die trotz Feiertag (Fronleichnam) in Bayern eine vereinbarte 24 Stunden Bearbeitung der Bilder zugesagt hatten, hochladen. Im Anschluss ging es für mich gleich auf die Autobahn in Richtung Eifel - nach 300 km am Morgen weitere 450 km auf der Autobahn. Geht besser, war aber gar nicht so schlimm. Um 23 Uhr lief ich in Koblenz (ca. 50 km vom Nürburgring entfernt) ein, um ein bisschen schlafen zu gehen. Am nächsten Morgen war ich mit Carsten verabredet, der ja noch die Ware vom Rock Am Ring in seinem Kombi bzw. Wohnwagen hatte. Problematisch war nur, dass mein Wagen eigentlich voll war!

Am nächsten Morgen trafen wir uns auf halber Strecke in Mayen, um den zweiten Teil des Fotoshootings zu machen. Während ich die Rock Am Ring Shirts in Angriff nahm, lud Carsten bereits die fertig bearbeiteten Bilder vom Vortag aus dem Netz und pflegte sie in unseren Shop ein. Hierzu muss man sagen, dass bei 26 Grad ein Freibad dafür genau der richtige Ort ist! Zumal man das Notwendige mit dem Spaßigen verbinden konnte. Von Fans für Fans halt!

Das Problem mit dem "zu wenigen" Platz im Auto lösten wir so, dass wir alle Shirts aus den Kartons nahmen und sie lose stapelten - so passt eine nicht zu unterschätzende Zahl an Shirts in einen PKW - wie viele - schätzt mal selbst - die Zahl ist 4-stellig! Deutlich! Und das ohne den Waren zu überladen. Nun ja, von Fans für Fans eben.

Anschließend ging es denn zum Festivalgelände auf dem wir dann mit verschiedenen Partnern Gespräche führten und ein bisschen Festivalluft schnupperten. Und um dann abends geniale Konzerte von den H-BLOCKX und vor allem von KISS zu sehen. Bilder findet ihr auf unserem facebook Profil!

Harald und der erste Stapel Shirts!
Harald und der erste Stapel Shirts!

KISS spielten bis ca. 0.15 Uhr - bis wir bei den Wagen waren, verging eine halbe Stunde, so dass ich mich gegen 0.45 Uhr am Freitag aufmachte gen Hamburg zu fahren. Erstens war Carstens Wohnwagen wirklich klein und wahrscheinlich für ihn und eine mir nicht bekannte Frau exklusiv reserviert. Außerdem musste die Ware ja auch schnellstmöglich ins Hamburger Lager, um eingelagert zu werden. Um halb drei machte ich eine kurze Pause, weil 6 Meter große Menschen, die mir auf der Autobahn entgegen zu laufen schienen, doch darauf hindeuteten, dass ich etwas müde war - also schnell auf einen Rastplatz und 20 Min Powerschlaf, blöd nur, dass ich zwar nach zwanzig Minuten wieder aufwachte, aber nicht so wie ich wollte - das Auto schien sich selbstständig gemacht zu haben und rutschte auf einen abgestellten LKW zu!!! Ich völlig verkrampft mit Fuß auf der Bremse und dem Lenkrad in der Hand - nur stoppen konnte ich den Wagen nicht! Allerdings lag es daran, dass mein Wagen noch immer stand und ich mich gar nicht bewegt hatte - das war mir aber erst klar, als ich richtig wach war! Und diesen Adrenalin-Schock nutzte ich, um sicher in den sich anbahnenden Sonnenaufgang zu fahren und um 7 Uhr zu Hause in Hamburg anzukommen. Schnell ein Kaffee mit meiner Frau, ab unter die Dusche und um 7.30 Uhr war die Ware dann tatsächlich im Lager! Die Kollegen Harald und Anja konnten loslegen, die Ware zu falten und einzulagern. Und was soll ich sagen - Freitag war alles wie geplant fertig (ich übrigens auch, Carsten hat parallel vom Festivalgelände den zweiten Stapel Bilder verarbeitet). Der Montag konnte also kommen! Und der kam - und wie - morgens um 7 Uhr erschien aber erst einmal Carsten, der sich den gleichen Spaß wie ich gegönnt hatte, Nachtfahrt ohne Stau -und zwar mit weiterer Ware, die er während des Rammstein Konzertes (der eigentliche Grund, warum Carsten bis Sonntag auf dem Rock Am Ring geblieben war!!!) zusätzlich übernommen hatte. Wir konnten am Montag also gleich nachlegen - diesmal aber lokal in Hamburg - Fotos machen, Artikel anlegen und parallel den gewaltigen Ansturm kaufwilliger Rock-Jünger Herr werden. Aber ganz easy - wenn ihr mal in die Kunden-Meinungen Shop schaut, seht ihr, dass die Kunden ziemlich begeistert waren, wie schnell, sprich ab Dienstag, die Ware angekommen ist.

v.l.n.r. EIN GUTES TEAM Rene, Geschäftspartner Helmut, Carsten
v.l.n.r. EIN GUTES TEAM Rene, Geschäftspartner Helmut, Carsten

Tja, und warum erzähle ich euch die Geschichte, zum einen weil wir euch einen kleinen Eindruck vermitteln wollen, dass man so ein Business wirklich nur machen kann, wenn man wirklich mit Herz bei der Sache ist, Nine-to-Five geht so etwas absolut gar nicht und zum anderen sind wir auch ein bisschen stolz wie cool die Aktion abgelaufen ist. Unsere Partner waren super, die Kollegen haben mächtig rein gehauen und auch ihr, unsere Kunden, habt euer übrigens getan - ihr habt bestellt wie die Weltmeister - dafür unser Dankeschön und das Versprechen, dass wir solche Aktionen auch gewiss wieder machen werden - als Fans für Fans!

In diesem Sinn
Rock on

Euer

Rene

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